Ist Enterprise 2.0 niemals im Unternehmen angekommen?

Enterprise 2.0 ersetzt immer mehr Unternehmen Ihre bisherigen Arbeitsabläufe durch Wikis, Blogs und virtuelle Teams. Der Harvard-Professor Andrew McAfee hat den Begriff vor rund vier Jahren in seinem Artikel „Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration“ eingeführt. Kernaussage ist die Koordination neuer Projekte, effizientes Management von vorhandenes Wissen im Unternehmen und eine bessere Gestaltung der Kommunikation nach außen und innen, mithilfe von webbasierter Software wie Blogs, Wikis oder Chats.

Mit der Einführung einer Blogsoftware oder einem sozialen Netzwerk ins Unternehmen allein ist es nicht getan. Das Management ist die treibende Kraft bei der Umstellung auf Enterprise 2.0. Führungskräfte müssen den Einsatz von Enterprise 2.0 vorleben, damit es seine Potentiale ausschöpfen kann. Trotz vieler Vorteile gibt es Unternehmen die sich dem Trend Enterprise 2.0 verschließen. Dies passiert immer dann, wenn die technischen Werkzeuge angepriesen und eingeführt werden, ohne dass sich die Unternehmenskultur ändert und an alte Strukturen festgehalten wird.

Wir freuen uns Herrn Dr. Ulrich Kampffmeyer im folgenden Interview begrüßen zu dürfen. Mit Ihm diskutieren wir die Entwicklung von Enterprise 2.0, was sich in den letzten Jahren getan hat und ob es sich um gelebte Realität oder Hype handelt.