GEÄNDERT: 28.+29.04.2020 | Strategiegipfel „IT & Information Management“

Die Veranstaltung hat ein neues aktualisiertes Programm für ein Online-Format erhalten: http://bit.ly/2J93sYa. PROJECT CONSULT und Dr. Ulrich Kampffmeyer, seinerzeit zusammen mit ProjectNetworks Initiatoren  dieses Tagungformates für den Strategiegipfel „IT & Information Management“, sind nicht mehr dabei. Die neu gestaltete Online-Konferenz wird von Dr. Olaf Röper moderiert. Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte die Veranstaltungsseite bei ProjectNetworks.

Veranstaltung: Strategiegipfel „IT & Information Management“
Veranstalter: PROJECTNETWORKS GmbH 
Thema der Tagung: Innovation Management ist Kernkompetenz (ursprünglich): geändert aus aktuellem Anlass
Uhrzeit (ursprünglich geplant): 08:45 – 19:00 | 08:45 – 17:30
Moderation: Dr. Ulrich Kampffmeyer & Dr. Olaf Röper
Ort:  Berlin | Titanic Chaussee Hotel | Chausseestr. 30  (ursprünglich geplant) | voraussichtlich online
Programm (aktualisiert): https://www.project-networks.com/events/it-information-management/
Anmeldung bei PROJECTNETWORKS: Buchen (nicht mehr aktuell; Anmeldung nur bei PROJECTNETWORKS möglich)

Update: Neue Themenschwerpunkte

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation und der damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmen allgemein und speziell auch für die IT haben wir uns entschlossen, unser Gipfelprogramm schwerpunktmäßig an den akuten Themen dieser ungewöhnlichen Zeit anzupassen. Die Agenda wird entsprechend in den kommenden Wochen aktualisiert.

  • Grenzen und Effektivität von spontan eingeführter Home-Office-Arbeit
  • Sicherstellung eines geordneten IT-Betriebes in Krisenzeiten
  • Stress-Management: Wie werden Aufgaben, Anwendungen und neue Lösungen in Krisenzeiten priorisiert?
  • Was hätte eigentlich vorgedacht sein sollen und muss jetzt spontan neu erfunden werden?
  • Was lernen wir aus dieser Krise und wie können wir die Learnings umsetzen?
  • Wie kann/wird die Krise unsere Art der Zusammenarbeit organisatorisch, technisch und kulturell verändern?
  • Kann die IT durch ihre lange Home-Office-Erfahrung einen Mehrwert für andere Abteilungen darstellen?
  • Was passiert wenn ganze Rechenzentren unter Quarantäne gestellt werden?
  • Digitalisierung im Gesundheitswesen: Hatte diese jetzt Vorteile für die Krise? Was muss jetzt neu gedacht werden?
  • Was passiert nach der Krise mit den nicht mehr benötigten Zugangs-Berechtigungen?

Ursprünglich geplant: Themen

Innovation Management ist Kernkompetenz

Immer häufiger wird der Bereich Innovationen zur Kompetenz der IT, auch da neue Geschäftsfelder oftmals nur noch auf den zweiten Blick etwas mit den eigentlichen Kernbereichen des Unternehmens zu tun haben.
Für die IT bringt dies natürlich ganz besondere Herausforderungen. Sie muss vom Dienstleister hin zum Partner und Gestalter werden und ihren Nutzen für das Unternehmen unter Beweis stellen. Ohne klare Visionen, Strategien und Prozesse für z.B. das Innovation Management, die Automatisierung, aber auch für das datengetriebene Business wird dies nicht gelingen. Die Rolle der Verantwortlichen ändert sich dabei weiterhin signifikant und das mit zusätzlichem Augenmerk auf Recruiting und People Development – sonst wären die Herausforderungen nicht zu meistern.
Lassen Sie uns gemeinsam auf unserem Strategiegipfel IT & Information Management dazu austauschen, ob eine interne IT überhaupt noch notwendig ist, die IT komplett im Business aufgeht oder aber wie die IT aufgestellt werden kann, um einen signifikanten Wertbeitrag zu generieren und diesen auch zu belegen. Welche Schritte haben CIOs & CDOs heute zu gehen, um die Entwicklung in ihrem Sinne, für das Beste des Unternehmens, zu beeinflussen?

Grußwort Dr. Ulrich Kampffmeyer

Unser Strategiegipfel „IT- und Information Management im April 2020 hat sich des Oberthema „Innovation“ angenommen.

Innovation ist der Überlebensmotor in den Unternehmen: neue Produkte, neue Dienstleistungen für die Kunden. Innovation im Außenverhältnis, in der Wertschöpfung des Unternehmens, hat ein Pendant im Inneren. Innovation in der Erfindung und Schaffung neuer Produkte und Dienstleistungen aber auch in den internen Prozessen, beim internen Wissen und bei der internen Informationsnutzung im Unternehmen. Die Modernität und Flexibilität der IT und des Informationsmanagements sind entscheidend für den Erfolg des Unternehmens mit neuen oder verbesserten Produkten und Dienstleistungen am Markt. Dabei geht es häufig gar nicht so sehr um das neue Produkt, die neue Dienstleistung, sondern um den Zeitpunkt, wann diese mit welchen Mitteln publik gemacht werden. Durch die zunehmende Vernetzung der Geschäftstätigkeit kommt das Management von Partnern und Lieferanten als dritte Dimension der Innovation im Unternehmen hinzu. Alle drei Dimensionen bedienen sich der IT und dem Informationsmanagement. Kommunikation ebenso wie Wissen nutzen und Produkte erzeugen bedienen sich hochgradig der Informationstechnik. In vielen Bereichen stellt sich bereits die Frage, ist Innovation ohne IT & Informationsmanagement überhaupt noch denkbar? Ein weiterer Aspekt der Innovation liegt in der Globalisierung und in der Beschleunigung der Kommunikation.

Alle „Erfindungen“ liegen in ihrer Zeit. Sie sind häufig „gefunden“ und nur noch selten „erfunden“. Durch die globale Verfügbarkeit von Wissen passieren viele Dinge parallel, so dass Streit um Rechte an Innovationen der Regelfall geworden sind. Es gilt den Puls an der Entwicklung durch Marktbeobachtung und Analytics zu behalten. Auch hier ist Innovation gefordert wenn es um das Finden neuartiger Produkte und Dienstleistungen geht, die entweder eine gute Ergänzung darstellen oder den eigenen Erfolg des Unternehmens bedrohen.

Betrachtet man diese unterschiedlichen Aspekte stellt sich sofort die Frage nach der „Ownership“ der Innovation im Unternehmen. Primär denkt man hier an die Geschäftsführung und die Verantwortlichen in den Fachbereichen, die Produkte und Dienstleistungen kreieren. Die Rolle des IT-Leiters oder Chief Information Officers war häufig die eines internen Dienstleisters. Man hatte die Systeme aktuell zu halten und die Wünsche der Fachabteilungen umzusetzen. Dieses Rollenmodell funktioniert schon lange nicht mehr, da der CIO, nebst CDO, als Ideengeber und Innovationstreiber gefordert ist. Diese neue Rolle wird aber noch nicht überall akzeptiert, was auch die Schaffung der – kurzlebigen? – Funktion des Chief Digital Officers zeigt. Der CIO soll und muss sich mehr in die Themen der Prozesse, der Qualifikation von MitarbeiterInnen, die Gestaltung und Vermarktung neuer Produkte einbringen, als Change-Agent wirken. Allein dies ist schon schwer und mit dem ursprünglichen Rollenverständnis des CIO in der Organisation des Unternehmens schwer vereinbar. Und es kommen noch zwei große weitere Aufgabenpakete oben drauf – nennen wir sie einfach einmal verkürzt Cloud und Artificial Intelligence. Cloud stellt sinnbildhaft für alle Information des Unternehmens, die sich nicht mehr in den Grenzen des Unternehmens sondern im Web, bei Partnern, auf Portalen, in der Cloud, in Social Media, und sonst wo befindet. Auch gerade diese extern residierende Information will gemanagt werden. KI und Automatisierung beginnen, alle Rollen und Prozesse im Unternehmen umzukrempeln. Hier ist der CIO auch an vorderster Front, weil der dieses Technologien sinnvoll bereitstellen soll. Aber er muss auch die Grenzen aufzeigen, die Auswirkungen auf Organisation, Prozesse und Menschen. Auch hier ist der CIO als Change-Agent gefordert.
Und er muss sich auch mit seinem eigenen Rollenverständnis, seinen eigenen Skills, seinen eigenen Zielen auseinandersetzen, denn nicht jeder CIO möchte in diese neue Rollen hineinschlüpfen. Oder erhält einfach nicht die Möglichkeit in diese neuen Rollen hinzuschlüpfen, weil die Organisation und die „Kultur“ des Unternehmens dies nicht vorsehen. Angesichts der neuen Rollenbilder muss auch der IT-leiter, CIO und CDO innovativ werden, wie er diese Rolle als Innovationstreiber in der Organisation verankert, wie er selbst zur Innovation in den anderen Bereichen beitragen kann. Vielleicht schaffen ja gerade die Übertragung von Aufgaben in die Cloud und selbstlernende Systeme in den Prozessen die notwendigen Freiräume, um zu einem neuem Berufsbild der Chief Information Officer zu kommen.

Ich freue mich daher auf innovative Vorträge die innovative Lösungen von innovativen Menschen auf diesem innovativen Strategiegipfel präsentieren. Ach ja – vielleicht steht dann zukünftig auch der Titel CIO für Chief Innovation Manager 😊

Mit innovativen Grüßen,

Dr. Ulrich Kampffmeyer
Moderation des Strategiegipfels „IT & Information Management“ seit 2012

Diskussionspanel mit Dr. Ulrich Kampffmeyer (ursprünglich geplant)

„Automatisierung: Chancen & Grenzen“

Künstliche Intelligenz ist aktuell das Hype-Thema, dass durch alle Gazetten, Veranstaltungen und Webseiten getrieben wird. KI gilt nach Meinung aller Analysten als DER Motor für die zukünftige Entwicklung des Informationsmanagements. Inzwischen haben wir aber viele Hype-Themen erlebt und auch Künstliche Intelligenz ist noch längst nicht dort, wo sie sein könnte. Gerade in Deutschland haben wir nach Einschätzung internationaler Studien einen erheblichen Nachholbedarf. Anders ist dies beim Thema Automatisierung. Hier ist Deutschland in der Produktion ebenso wie in der Verwaltung von Unternehmen vorn dabei (gilt leider nicht für das eGovernment). Automatisierung betreiben wir im Informationsmanagement auch schon seit Jahrzehnenten mit wachsendem Erfolg. Besonders zeigt sich dies bei der Erfassung von Information mit Unterstützung automatischer Klassifikation der Inhalte, bei Workflow und Business Process Management, wo Vordefinition wie auch adhoc generierte Geschäftsprozesse den Informationsfluss beschleunigen. Diese Formen der Automatisierung von Prozessen werden aktuell durch Kombination bestehender Technologien mit RPA Robotic Process Automation, Analytics und Entscheidungshilfe mittels Artificial Intelligence vorangetrieben. Angesichts dieser immer schneller verlaufenden Entwicklung stellt sich vermehrt die Frage, wo die Grenzen des Einsatzes solcher Technologien liegen: sind ethische Aspekte, Schutz von Arbeitsplätzen, nur Wegnahme von interlektuell nicht fordernden Aufgaben nur Feigenblätter? Informationsmanagement mit Archivierung, Dokumentenmanagement, ECM, BPM, EIM und all den anderen schönen Akronymen hatte schon immer Automatisierung im Fokus. Können wir aus diesen Erfahrungen in die Zukunft extrapolieren? Besonders wenn sich die Technik inzwischen selbstlernend auf-und-davon macht: Machine Learning, Augmented Intelligence, Robotik, Predictive Analytics sind hier nur einige Stichworte.
Auch die Rolle des CIO, CDO und IT-Leiters hat sich hierdurch verändert. Hat er selbst die Entwicklung im Unternehmen noch im Griff? Ist bei KI und Maschinenlernen bereits der letzte menschlich durchführbare Kontrollpunkt überschritten? Stehen seine eigenen Aufgaben inzwischen selbst zur Automatisierung, zum Ersetzen durch KI an?

Diese und andere aktuelle Fragen zum Thema „Automatisierung: Chancen & Grenzen“ wird Dr. Ulrich Kampffmeyer in bekannt provokanter Manier mit den TeilnehmerInnen seines Panels diskutieren.

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