Macht ein KI-Observatorium Sinn?

12.11.2019

Im Rahmen der KI-initiative der Bundesregierung soll beim Ministerium für Arbeit und Soziales ein "KI-Observatorium" eingerichtet werden. Die Süddeutsche berichtet hierzu:

  • "Ein deutsches "KI-Oberservatorium" soll noch in diesem Jahr die Arbeit aufnehmen.
  • Seine Aufgabe soll die Überprüfung künstlicher Intelligenzen sein.
  • Ziel ist ein europaweites Netz kooperierender KI-Bewertungsstellen."

Hintergrund ist die Ethik von Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Robotics. Ob allerdings eine solche Einrichtung beim Ministerium die Zukunft steuern oder kontrollieren kann? Eher endet dies wieder mit Versuchen zur Verhinderung oder zumindest Behinderung von zukünftigen Entwicklungen. Der Zug um eine Ethik für Software zu schaffen ist längst abgefahren und die Entwicklungen beschleunigen sich immer mehr. Arbeit durch Menschen wird weniger. Die Finanzierung von Renten und  Grundgehalt muss angegangen werden. Daher ist es vielleicht wichtiger zunächst das Thema Besteuerung von Automaten, Robotern und KI-Software anzugehen.

P.S. Und was "Arbeit" ist muss auch für die "Arbeit" des Observatoriums erst noch definiert werden.

P.S. Und ist das nur ein Schreibfehler mit dem "Ober..." bei der Süddeutschen und meinen die eher ein "KI-Observatorium" weil sie KI ja sowieso nur aus der Ferne beobachten können/sollen/dürfen?

Fragen über Fragen ...

Der Begriff Arbeit muss im Zeitalter von KI und Automatisierung neu definiert werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ethik der KI muss eigentlich die Ethik der Gesellschaft voranbringen

 

Quis_Sustodiet ipsos Custodes - wer kontrolliert KI Künstliche Intelligenz

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